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    Unsere Initiative gegen MRSA-Killerkeime

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5 erfolgversprechende Maßnahmen gegen MRSA

1. Mehr Krankenschwestern & Pfleger einsetzen Krankenschwestern und Pfleger im Dauerstress – ein typisches Bild in deutschen Krankenhäusern. Wer klingelt, muss ewig warten. In Norwegen und den USA ist 1 Schwester im Schnitt für 5 Patienten zuständig, in Deutschland ist sie es für 13 Kranke. Nach einer Studie des US-Forschers Robert Kane sinkt das Risiko einer Erkrankung mit Pneumokokken um 27 Prozent, wenn sich das Zahlenverhältnis von Schwester zu Patient um 1 Prozent verbessert (Kane et al., 2007). Das Auftreten anderer Krankenhauskrankheiten nimmt mit jeder Minute ab, die die Schwestern für den einzelnen Patienten mehr haben.

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Ganzheitliche Sanierung bei MRSA notwendig

Eine MRSA-Sanierung von Patienten sollte immer auch die mikrobiologische Kontrolle und Behandlung von Familienangehörigen umfassen. Professorin Stephanie Fritz von der Washington University School of Medicine St. Louis untersuchte 50 3-jährige Kinder, die sich mit MRSA infiziert oder eine Infektion überstanden hatten. Bei 42 Prozent fand sie an mindestens einer Körperstelle Staphylococcus aureus.

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MRSA-Rate in Gelsenkirchen deutlich gesunken

Das Gelsenkirchener Netzwerk „Gemeinsam gegen MRSA“ kämpft seit 5½ Jahren gegen MRSA-Infektionen sowie bessere Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und veröffentlichte erfreuliche Zahlen. 2009 trugen 2,5 Prozent aller neu aufgenommenen Patienten in den sechs Krankhäusern der Stadt den Krankenhauskeim MRSA. Aktuell sind es nur noch 1,5 Prozent.

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MRSA-Schutz: Holland TOP – Deutschland FLOP

Holland ist für seine niedrige MRSA-Prävalenz bekannt. Der Aufenthalt in deutschen Krankenhäusern hingegen wird da schnell zum Risiko. 2010 waren in den Niederlanden 2,1 Prozent der invasiven Staphylococcus-aureus-Isolate MRSA, in Deutschland 21 Prozent, berichtete Dr. Andreas Meißner vom Academic Medical Center in Amsterdam. Deutschland ist also 10fach stärker betroffen!

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Haustiere sind oft Keimschleuder

Neue Studienergebnisse sprechen für einen intensiven Austausch von MRSA zwischen Mensch und Tier. Staphylokokken sind nicht wählerisch, was ihre Wirte angeht: Ob Hund, Katze, Vogel oder Mensch –Hauptsache, das Blut ist warm. Wenn der Mensch versucht, mit Antibiotika die gefährlichen Keime loszuwerden, flüchten diese zum Haustier, von wo sie eines Tages wieder zurückkehren können.

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Europäischer MRSA kommt ursprünglich aus Afrika

Forscher haben durch Genvergleiche festgestellt, dass der in der europäischen Bevölkerung verbreitete multiresistente Erreger Staphylococcus aureus auf einen Vorfahr zurückgeht, der im südlichen Afrika entstand. Durch Einwanderer oder Touristen muss dieses Bakterium in den 1980er Jahren nach Europa gelangt sein und erwarb dabei Resistenzgene gegen Beta-Laktam-Antibiotika und Fusidinsäure.

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Krankenhauskeime in Grillfleisch gefunden

In abgepacktem mariniertem Grillfleisch wurden gesundheitsgefährdende MRSA-Keime gefunden. 14 Prozent der kontrollierten Proben waren von gefährlichen Keimen befallen. Die Produkte wurden in Supermärkten und Discountern verkauft. Die Tester wurden vor allem bei Schweinenackensteaks in Pfeffermarinade oder marinierten Putenhacksteaks fündig.

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MRSA-Infektionen in Berlin – erste Präventionserfolge

Lichtblick aus Berlin: Während in einigen anderen Bundesländern die Zuwachsraten an MRSA-Infektionen deutlich angestiegen sind, sind die Zahlen in Berlin relativ stabil geblieben. Die Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner erklärt dazu: „Die Infektionsraten der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass kein steigendes Niveau für MRSA-Infektionszahlen besteht. Die vielfältigen Maßnahmen, Aufklärung der Bevölkerung und des Fachpublikums im Bereich der MRSA-Netzwerke haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen.“

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MRSA überstehen Kläranlagen und gelangen in die Umwelt

Australische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Antibiotika resistente Keime über Krankenhausabwässer in Kläranlagen gelangen, dort nicht vernichtet werden und mit dem ablaufenden Wasser in die Umwelt gelangen. Es wurden Resistenzen gegen Ampicillin, Amoxicillin/Clavulansäure, Gentamicin, Vancomycin, Cloramphnicol und Cefoxitin nachweisen.

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